Der Bürgermeister der Gemeinde Droß, DI Andreas Neuwirth, zum Wasserentwicklungsplan:
Was hat Sie motiviert NÖ Wassergemeinde zu werden?
In unserer Gemeinde ist der behutsame Umgang mit der Natur schon seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit. Daher ist auch die nachhaltige Garantie der Qualität unseres Trinkwassers ein zentrales Anliegen, die bei sämtlichen kommunalen Planungen entsprechende Berücksichtigung findet. Trotz der permanenten Nachfrage nach Bauplätzen, hat sich die Gemeinde Droß zu einer „sanften Dorferweiterung“ entschlossen. Schließlich soll auch in Zukunft unser Dorfcharakter mit all seinen Vorteilen erhalten bleiben und keine abgekoppelten „Satellitensiedlungen“ entstehen. Begleitend zum Infrastrukturbau war es erforderlich, vorausschauende wasserwirtschaftliche Projekte zu planen, bzw. begleitend umzusetzen und sich dabei an der zu erwartenden Bevölkerungsentwicklung zu orientieren. Dazu zählen die Errichtung der Kläranlage, des Tiefbrunnens, Regenrückhaltemaßnahmen und die Sanierung des bestehenden Hochbehälters und des Ortsteiches. Anlass für diese schon frühe Neuorientierung war die vor ca. 40 Jahren ausgebrochene Paratyphusedemie, an der viele unserer Bewohner ernsthaft erkrankten.
Warum sollte jede Niederösterreichische Gemeinde am Projekt NÖ Wassergemeinden mitmachen?
Mit der Erstellung des Kommunalen Wasserentwicklungsplanes wurde nun erstmals die Möglichkeit geschaffen, unterschiedliche Detailbereiche planlich miteinander zu vernetzen und somit überbegriffliche Zusammenhänge zu erkennen und zu dokumentieren. Bei der Erarbeitung der Grundlagen wurden nicht nur die Gemeinde und die Feuerwehr, sondern auch unmittelbar davon betroffene Vereine aktiv eingebunden. Ich kann nur jeder Gemeinde die Erstellung eines Kommunalen Wasserentwicklungsplans empfehlen.
Download und Link
Wasserentwicklungsplan Droß (pdf, 8015 KB)
Gemeinde Droß
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